Bildergalerie: Description 1054981 in Directory 02

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DTXT_TITLE: IBM Bildungszentrum Herrenberg, "Mack-Skulptur" (1984)
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BESCHREIBUNG: Anfang 1983 wurde aus acht Vorschlägen für eine Skulptur vor dem neuen IBM Bildungszentrum Herrenberg die Idee von Heinz Mack ausgewählt. Entscheidend war dabei die Komposition verschiedenartiger Materialien; von natürlich gewachsenem Gestein, von spiegelndem Metall und von klassischem Mosaik. Mitentscheidend war aber auch der Bezug zu der sie umgebenden Natur einerseits und den traditionellen Bauformen der weiteren Umgebung anderseits. Nachdem die Realisierung des Werkes beschlossen war, begann Heinz Mack mit der Suche nach geeigneten Steinen. Das Konzept sah einen dunklen und einen hellen vor. Sie konzentrierte sich schließlich auf die Eifel, das Maggia-Tal im Tessin und die Marmorbrüche von Carrara. Der dunkle Stein wurde in einem Basaltlava-Steinbruch der Eifel gefunden und konnte aus dem Berg gesprengt werden, ohne die geforderte Form zu zerstören. Im Frühjahr 1983 begann Mack mit der Bearbeitung der Basaltlava - gleichzeitig wurde die Suche nach dem hellen Stein intensiviert. Dieser schien im September 1983 gefunden: ein weiß-grauer Carrara-Marmor mit faszinierender Zeichnung. Er befand sich in einer 1600 Meter hoch gelegenen Felsenschlucht, ließ sich aber wegen des frühen Wintereinbruchs nicht termingerecht bergen. So wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: eine schwarze Flamme in rot-weißem Stein - ein Traum-Material für eine Skulptur. Nach schwieriger Bergung bearbeiteten Mack und einige Helfer das 50 Tonnen schwere Gestein in Portugal. Inzwischen wurde in Krefeld die Konstruktion der Edelstahlscheibe abgeschlossen und mit ihrem Bau begonnen. Etwa zur gleichen Zeit entstand auf dem Vorplatz des IBM Bildungszentrums die Betonbecken-Konstruktion von 13 Metern Durchmesser. So wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Im Herbst 1983 erhielt ein Mosaikhersteller in Venedig den Auftrag für das Weißgold-Mosaik. Auf dieses klassische Mosaik wurde zurückgegriffen, da für alle Teile der Skulptur ausschließlich solches Material verwendet werden sollte, dessen Oberfläche eine ästhetische Alterung versprach. Ende 1983 wurde das Mosaik im gewünschten perlmutt-silberfarbenen Farbton in Glas eingeschmolzen und nach Herrenberg gesandt. Die Montage der polierten Edelstahlscheibe begann im April 1984, kurz darauf auch die Verlegung des Mosaiks. Im Mai trafen der jetzt 47 Tonnen schwere Stein aus Portugal sowie der 25 Tonnen wiegende Basalt-Stein aus der Eifel in Herrenberg ein. Im Verlauf einer Woche fanden sie ihre Plätze auf den dem Mosaik aufliegenden Bleimatten. So wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: Nachdem das Becken mit Wasser gefüllt worden war, hatte die Skulptur Ende Mai \\\\'\\\\'84 ihre endgültige Form gefunden.nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: Die Entstehung der Skulptur wurde in allen ihren Phasen fotografisch dokumentiert (s.a. IBM Bildband \\\"Mack Skulptur für das IBM Bildungszentrum Herrenberg\\\" von 1984 mit Fotos von Albert T. Schäfer). Das gesamte Kunstkonzept im IBM Bildungszentrum Herrenberg - mit den Skulpturen von Mack, Antes und Heiliger sowie zahlreichen Gemälden, Zeichnungen und Graphiken von Künstlern des deutschsprachigen Raums - ist zu einem in sich abgeschlossenen Programm geworden.
BU:
RUBRIK: Gebäude
BILDART: Außenaufnahme
BILDRECHTE: IBM
IBM_NUMMER: 10301
EINGABE: Dentz
GRUNDFARBE: Bunt
FARBE: farbig
FORMAT: Quadratisch
ORIGINAL: Dia
AUFNAHMETAG: 01.01.1984
STICHWORTE: Brunnen, Skulptur, Wendeplatte, Haupteingang, Kunst
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