Sortiermaschine für Lochkarten

IBM 070
Ankündigung: 1908

Im Zuge der Entwicklung seiner sogenannten 'neuen Maschinen' in den Jahren 1905 bis 1908 kreierte Herman Hollerith eine neuartige Sortiermaschine für 45-spaltige Lochkarten, die sich durch folgende Merkmale auszeichnete:

Die IBM 070 schafft eine theoretische Maximalleistung von 16000 Karten pro Stunde. Sie wurde 1908 eingeführt und bis etwa 1925 weltweit genutzt. Wie fast alle Maschinen Holleriths ist auch sie ausschließlich vermietet worden und basierte auf Mechanik und Elektromechanik.

Zusammen mit den Tabelliermaschinen IBM 090, IBM Type 3B und den Kartenlochern Type 001 und 011 bildete die Sortiermaschine IBM 070 ein System, das bis Ende der zwanziger Jahre weltweit tausendfach im Einsatz war.

Als Vorgänger dieser Maschine ist das Hollerith Electric Tabulating System and Sorter von 1889 zu nennen. Alle anderen Sortierverfahren erfolgten bisher von Hand.
Die wichtigsten Nachfolger sind die Sortierer mit den Bezeichnungen IBM 080 und folgende, die ab Mitte der Zwanziger Jahre auf den Markt kamen.

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Erscheinungsdatum 1908
letztes Produktionsdatum Ende der zwanziger Jahre
Einsatzgebiet Lochkartensortierung in kaufmännischen Anwendungen
Vorgänger Hollerith Electric Tabulating System
Nachfolger IBM 071
IBM 080
Revolutionäre Neuerungen Selbstätiger Einzug und Abtastung der Lochkarte, spaltenweise Abtastung der Lochkarte