Kasse IBM 3653

Ankündigung: 1976

Ein fester Bestandteil in Systemen für Warenhäuser waren Kassen.

Die Kasse IBM 3653 als ein Vertreter war von 1976 - 89 im Einsatz.
Jede Kasse verfügte über einen Magnetlesestift, über den die auf den Warenetiketten gespeicherten Informationen in die Kasse fehlerfrei eingelesen wurden. Jetzt hatte man die Möglichkeit, die Ware bar zu bezahlen oder per Rechnung oder Nachnahme zu kaufen. Alle Kassenvorgänge wurden auf den Druckstationen für Bon, Journal und Formular mitgeschrieben.
 
Die Kassen standen über eine im Haus verlegte Ringleitung (sogenannte Loops) in direkter Verbindung zur Leitzentrale, die alle Vorgänge zentral dokumentierte und verwaltete.
 
Um die Sicherheit zu gewährleisten und einem eventuellen Mißbrauch durch Unbefugte vorzubeugen, waren alle Kassen passwortgeschützt.

Eine Kasse kostete in etwa 10 000 Mark. Das Erscheinungsdatum war 1976

Die Nachfolgekasse war die IBM 3684, hier mit Zusatzfuktionen, wie Kellnerstift, Ausweisleser und Magnetstreifenleser:
  • Kellnerstift:
    Wenn der Kellner seinen Stift in die Kasse steckte, liefen alle Transaktionen auf sein Konto.
     
  • Ausweisleser/Magnetstreifenleser:
    Gelesen wurden Firmenausweise, um die Kasse als Kantinenterminal einzusetzen.

 
 

L.S.