Magnetband IBM 729 |
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Die Bandeinheiten-Serie 729 löste die Serie 727 ab, um die
damals neue Transistorentechnik auch voll im peripheren
Bandsystembereich zu nutzen und mittels " Prüflesung während des
Schreibens" sicher zu stellen, daß die zu schreibende Information
auch tatsächlich auf der Magnetbandspeicherfläche vorhanden ist.
Neuerungen, die auch die nachfolgenden Modelle II,III, IV V und VI
charakterisierten, sind:
- Der 7-Kanal-Schreib/Lesekopf, der erstmals als Zweispalt-Kopf ausgebildet war, um während des Schreibens - vollautomatisch - über den zweiten Spalt ein Prüfregister zu beschreiben, um dort die Validität des Geschriebenen zu verifizieren "on the fly verification"
- Um zuverlässige Leseamplituden beim späteren Lesen sicherzustellen, wurde bereits beim Schreiben mittels Zweipegeldetektot geprüft, ob die Signale den Spezifikationen entsprechen.
- Die wichtige Datenträger-Austauschverträglichkeit * wurde durch das neue Prinzip "Schreibe weit und Lese eng" gesteigert. Das neue Prinzip sorgte mit engen Lesejoch und doppelt so breitem Schreibjoch dafür, daß beim Lesen zuverlässige Informationen an das System abgegeben wurden.
Die Leistung der Bandeinheiten-Modelle nach "Datenrate/Sek." war Basis für
die Mietpreisgestalltung dieser Einheiten. Die maximale Bandsatzlänge wurde
durch die Kernspeichergröße des EDV Systems und IOCS bestimmt.
Alle Magnetbandeinheiten nutzten Rollenmagnetband 0,5 Zoll breit mit einer Länge von
etwa 750 m pro Rolle. Der Preis pro Rolle betrug damals ungefähr 400.-DM .
Video
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*) d.h. jede Magnetbandeinheit kann die von einer anderen Magnetbandeinheit gleichen Typs geschriebenen Informationen auch wieder lesen.?


