Hochgeschwindigkeitsmagnettrommelspeicher mit 40 Speicherbändern à 50 Worten mit je 10 Dezimalstellen und Vorzeichen.
Der Magnettrommelspeicher erfüllt drei Funktionen:
Hauptspeicher mit 2000 Worten Kapazität in 2 von 5 Kodierung
Eingabe/Ausgabe-Pufferspeicher, maximal 3 mit je 10 Worten und Vorzeichen, in 2 von 7 Kodierung.
Die primäre Zeitgebung für das Gesamtsystem
Adressierung
Ein 4-stelliges Adressregister steuert die Bandauswahl (statisch) und die Wortauswahl (dynamisch).
Physisch rotiert die Speichertrommel mit 12.500 Umdrehungen pro Minute bei etwa 10 cm Durchmesser.
Die primären Zeitgeberspuren sind so ausgelegt, daß eine dezimale Stelle in einem Intervall von
8 Mikrosekunden untergebracht ist. Entsprechend ergeben sich für ein Wort mit 10 dezimalen Stellen
sowie dem Vorzeichen und einer "Schaltzeitstelle" 12 mal 8 = 96 Mikrosekunden bezw. 96 mal 50 Worten
gleich 4,8 Millisekunden pro Trommelumdrehung.
Der Rechner-Datenfluß und alle Arbeitsregister sind 7 Bits "biquinär"- kodiert,
bei jedem Datentransfer erfolgt vollautomatisch eine Gültigkeitsprüfung auf die Bedingung
"ein binär und ein quinär-Bit, nicht mehr und nicht weniger."
Alle Konditionen, z.B. Übertrag/Nichtübertrag, Verzweigen/Nichtverzweigen usw.
sind intern je getrennt dargestellt und ermöglichen so die volle Gültigkeitsprüfung,
d.h. eine von zwei Konditionen muss aktiv sein, nicht weniger/nicht mehr.
Programmsteuerung:
Gespeichertes Programm, Einadressmaschine. Ab 1956 optional mit 3 Indexregistern.
Instruktionsformat:
Operationskode 2-stellig. Operand 4-stellig und nächste sequentielle Adresse ebenso 4- stellig.
Instruktionssatz:
Festkomma-Arithmetik, Gleitkomma-Instruktionssatz optional (ab 1956), Stellenversetzungsoperationen, Logische Operationen,
Tabellenlesen und Eingabe/Ausgabe-Instruktionen.