IBM 421


Ankündigung: 1951

Alphabetdruckende Tabelliermaschine IBM 421

Die neue Tabelliermaschine IBM 421 (ab 1951) wurde zur "Daten-Verarbeitungseinheit" ihrer Zeit, denn sie lieferte das Endprodukt der DV Abteilungen vieler IBM Kunden in vielen Branchen:

Alphabetdrucken in einem Maschinenzyklus, Mehrzeilenschreibung und Saldierung in vielen Rechenwerken gleichzeitig waren herausragende 421 - Leistungsmerkmale.

Die 421 ermöglichte als erste Tabelliermaschine in Programmgängen Alphabetdruck*, konnte aus einer einzigen Adresskarte drei Adresszeilen je mit Name,Straße und Ort drucken und dies anfänglich mit 100 Zeilen pro Min. mit max.100 Alphabet-Druckstellen Breite. 22 elektromechanische Rechenwerke mit insgesamt 120 Dezimalstellen trugen in Sende/Empfangsmodus zur Rechenleistung bei.

Ab 1957 wurde das Zeilendruckwerk durch hochfestes und leichtes Duraluminium auf die Druckleistung 150 Zeilen/Min. gesteigert. IBM Deutschland Kunden betrieben 6-1963 noch ~2.500 Tabelliermaschinen 421

 Anwendung

 IBM Lochkarte

 Zeilendruckwerk

 Basisdaten

 


Erscheinungsdatum 1951
letztes Produktionsdatum 1965
Einsatzgebiete: Bank- und Kreditwesen, Grundstoff-und Fertigungsindustrie, Handel, Wirtschaft, Versicherungen, Verwaltung

Hans Spengler Böblingen
August 2010 - TM421KP.tmd
Juni 2004 - TMStKonzeptN.dsf