Zentraleinheit

Ankündigung: 1964

IBM 360-20_CPU
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Die Entwicklung der Zentraleinheit IBM 2020 stellte die Ingenieure des deutschen IBM-Labors Böblingen vor eine knifflige Aufgabe, weil das neue System einerseits sehr kostengünstig zu produzieren sein sollte, andererseits aber nicht nur der neuen System/360 Architektur genügen, sondern auch das Vorgänger System IBM-1401 vollständig nachahmen sollte.

Um den Anforderungen zweier unterschiedlicher Architekturen auf kostengünstige Art gerecht zu werden, entschieden sich die Entwickler für ein Verfahren, bei dem mit nur minimaler Hardware die größtmögliche Vielfalt von logischen Vorgängen durch Mikrocode ausgeführt werden konnte.

Um die Forderung nach möglichst geringen Produktionskosten erfüllen zu können, entschied man sich zusätzlich noch dafür, gewisse Abstriche an der kostspieligen System/360 Architektur zu machen.
So reduzierte man die Anzahl der allgemeinen Register von 16 auf 8 und verzichtete auf die aufwändigen Ein-Ausgabekanäle zugunsten von spezifischen Direktanschlüssen für bestimmte Peripheriemaschinen.

 


Ankündigung 1964
Einsatzgebiet Für Kommerzielle Anwendungen in kleineren Firmen auf Lochkartenbasis
Vorgänger IBM 1401
Nachfolger IBM System/370-125
R.Z.