IBM 1401
Datenverarbeitungssystem

Ankündigung: 5. Oktober 1959

Mit der IBM 1401 kam ein System auf den Markt, das speicherprogrammiert und erstmals ohne jegliche Schalttafel arbeitete, das kommerziell orientiert war, im Hauptspeicher Magnetkernspeichertechnik nutzte und voll transistorisiert war. Die Basiskonfiguration umfasste einen schnellen Kartenleser/Stanzer sowie einen Schnelldrucker, der die vierfache Druckleistung im Vergleich mit Mitbewerberfabrikaten hatte.

Der Anschluß der Magnetbandeinheiten IBM 729 war optional. Im Oktober 1960 wurde der Plattenspeicherturm IBM 1405 und die Abfrageeinheit IBM 1407 angekündigt.
1962 folgte die Ankündigung der Wechselplatteneinheit IBM 1311, mit der die Preisschwelle für Plattenspeicher erniedrigt werden konnte.

Die Modularität der Konfiguration erlaubte eine große Einsatzbandbreite. Kleinere Anwender konnten hohe Leistung schon mit der Kartenkonfiguration erzielen. Große Unternehmen nutzten die 1401 mit voller Konfiguration, um ihre Großsysteme vom Typ IBM 70xx von Lochkarten-Eingabe/Ausgabe und Ergebnisdruck zu entlasten. Dabei bildete das Medium Magnetband die Brückenfunktion zwischen den Systemen.

 Geschichte

 Systemkonzeption

 Systemdaten

 Programmsteuerung

 Technikaufbau

 


1403 System
Quellenangaben :
  • - C.J. Bashe a.o.: IBM Early Computers, 1986
  • - IBM 1401 Benutzerhandbuch, Form 74-856-3, 1963
  • - IBM 1401 Data Flow, Form G24-1477, 1962
  • - IBM 1401 Autocoder, Form 229-2033, 1960
  • - IBM Cust. Engineer. Refer. Manual, Form 225-6487-1, 1960
  • - IBM SMS Component Circuits, Form 223-6875-1, 1959

H.S.
File:1401-11