Transistor |
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Ein Transistor hat drei Anschlüsse, die mit Basis, Kollektor und Emitter bezeichnet werden. Liegt an der Basis eine Spannung an, kann zwischen Kollektor und Emitter ein Strom fließen; liegt keine Spannung an, ist der Transistor gesperrt. Dadurch lässt sich der Transistor als Schalter verwenden, der gegenüber Röhren 100 mal schneller schaltet.
Mit der Erfindung des Transistors begann ein neues Zeitalter in der Geschichte des Computers. Die bis dahin benutzten Röhren machten Computer unhandlich, fehleranfällig und langsam, weshalb nur wenige genutzt wurden. Im Gegensatz dazu hatten Transistoren viele Vorteile: Sie waren kleiner, benötigten weniger Strom und waren weniger anfällig gegenüber Fehlern.
Der Transistor wurde bereits 1947 erfunden, war aber aufgrund des verwendeten Halbleiters (Germanium) zu teuer, weshalb
zunächst weiterhin Röhren eingesetzt wurden. Ab 1954 wurde in Transistoren Silizium als Halbleiter eingesetzt, wodurch sie
erheblich billiger wurden. Nun konnten sie in Computern eingesetzt werden.
Das erste kommerzielle IBM Datenverarbeitungssystem, das vollständig mit Transistoren arbeitete,
war die IBM 1401.


