Zeiterfassungsgeräte

Mechanischer Betriebszeitstempler Typ 751

Im Laufe der industriellen Entwicklung entstand die Notwendigkeit, Maschinen zu entwickeln, die möglichst genau und übersichtlich die Arbeitszeiten der einzelnen Arbeiter erfassen.
Außerdem bedeuteten wachsende Märkte auch eine Verschärfung des Konkurrenzkampfes. Deswegen wurde versucht, durch eine genaue Dokumentierung der Arbeitszeit, Möglichkeiten für Zeiteinsparungen zu finden, was auch eine Kostenersparnis mit sich brachte.

Der Einsatz dieser Registriergeräte gewährleistete

Am Anfang der Entwicklung der Zeiterfassungsgeräte standen mechanische Stempeluhren, wie z.B die Stempeluhr vom Typ 1000.
Hier führte jeder Arbeiter bei Arbeitsbeginn und bei Arbeitsende seine Stempelkarte in die Registrieröffnung des Apparates ein und betätigte einen Handhebel. Dadurch wurde die jeweilige Zeitangabe - Tag, Stunde und Minute oder 1/100 Stunde - auf die Karte aufgedruckt.
Die Uhr hatte einen mechanischen Einzelantrieb und war somit transportabel.

Betriebszeit-Kontroll-Apparat Type 2500

Der Betriebszeit-Kontroll-Apparat Type 2500 war ein Registriergerät zur Erfassung der Stückarbeitszeit und Akkordarbeitszeiten, das bereits mit elektrischer Selbststempelung und Einhandbedienung arbeitete.
Die Stempelung erfolgte elektrisch durch das Einführen der Kontrollkarte.
Die Registrierung umfasste Monat, Tag, Stunde und Minute und den Dezimalstundenwert der jeweiligen Minute. Die Stempelung war minutengenau und erfolgte entweder auf der rechten oder auf der linken Kartenseite.
Der Apparat hatte eine automatische Farbband-Fort- und Rückschaltung.
Es war notwendig, dass es für jeden Arbeiter eine eigene Stempelkarte gab.
Der Kontrollapparat hat einen vollelektrischen Antrieb, wodurch er an eine zentralgesteuerte Uhrenanlage angeschlossen werden konnte.
Im Gegensatz zur Type 2100 konnte der Apparat ohne Uhrwerk arbeiten. Es war kein Aufziehen mehr nötig und die Uhrzeit stimmte immer mit der Hauptuhr überein.
Der Apparat war in einem grau lackierten Gehäuse eingebaut. Er war robust und unempfindlich und kann somit auch in rauhen Arbeitsumgebungen eingesetzt werden.



Schrank zur Aufbewahrung der Stempelkarten
Höhe: ca. 30 cm, Breite: ca. 25 cm, Tiefe: ca. 18 cm, Gewicht: ca. 18 kg

Automatischer Lohnlisten-Registrier-Apparat: (Stechuhr)

Baujahr:1939    

Aufgabenstellung:

Die Anwesenheit und das Kommen und Gehen der Belegschaft sollten mit genauer Zeitangabe aufgezeichnet werden.
Die Zeitregistrierungen mussten für eine größere Personenzahl übersichtlich auf einem Formular zusammengefasst werden.
Das Einstellen der Registrierfelder sollte auch bei sehr unregelmäßigen und sich überschneidenden Arbeitszeiten individuell und selbsttätig erfolgen.

Innenansicht des Lohnlisten-Registrier-Apparates

 Technische Durchführung: