International Business Machine (IBM)seit 1924 |
![]() |
Als Thomas J. Watson 1914 als General Manager zur CTR berufen wurde, war der Markt für Tabelliermaschinen sehr gewinnträchtig und heiss umkämpft. Neben der CTR war vor allem die Accounting Company (Gründer: James Powers) sehr erfolgreich.
1924, nach mehreren Zukäufen und einer Umorganisation der Firma, firmierte die CTR zur IBM um, der International Business Machine Company. Schon nach kurzer Zeit war sie marktbeherrschend. Doch es gab auch Probleme. So beispielsweise zwischen Thomas J. Watson sr. und dem Erfinder der Lochkartenmaschinen, Herman Hollerith. Dieser hatte beim Verkauf seiner Tabulating Machine Company (TMC) nicht nur sämtliche Beteiligungen abgegeben, sondern auch seine Rechte als Geschäftsmitglied. Dennoch mischte er sich in die Arbeit Watsons ein. Gegen den Widerstand Holleriths baute die Firma ein neues, verbessertes Lochkarten-Gerät, um gegen die Konkurrenz der Accounting Company anzukommen. Als Hollerith 1929 starb, befand sich die IBM auf dem Vormarsch und trotzte auch Weltwirtschaftskrisen und technischen Revolutionen. 1952 gab Watson die Präsidentschaft ab an seinen Sohn, Thomas Watson Jr..
Bereits 1922 war die CTR mit 80% an der deutschen DEHOMAG beteiligt, die damals mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen hatte.
1949 wurde die DEHOMAG endgültig von der IBM übernommen.
Sie wurde umbenannt in Internationale Büromaschinen Gesellschaft mbH und war nun eine Tochterfirma der IBM international.
Seit 1972 befand sich die Hauptverwaltung der IBM Deutschland in Stuttgart-Vaihingen, von wo sie 2010 nach Ehningen umzog.


