LoopsAnkündigung: ca. 1970 |
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Einer der Kernpunkte der Entwicklung war die Entwicklung des Loop-Übertragungsprotokolls. Um alle Geräte der Banken und Kaufhäuser kostengünstig miteinander zu verbinden, wurden sogenannte Loops eingerichtet. Hierbei sind alle Geräte über eine Zweidrahtleitung in einer Ring Topologie mit einem Controller verbunden. Befindet sich der Controller im selben Gebäude wie die an ihm angeschlossenen Geräte, so spricht man von einem local loop. Befindet er sich nicht im selben Gebäude, so spricht man von einem remote loop. In diesen Loops kreisen nun Datenblöcke in jeweils 16er Blöcken (slots), die mit 600 bps oder 1200 bps übertragen wurden.
Für Banken wurde die sogenannten B-Loop entwickelt, die sowohl beim IBM 3600 System als auch beim IBM 4700 System zum Zuge kam. Für den Bereich Handel entwickelte man die sogenannte S-Loop (Store-Loop), die unterschiedlich war.
Die Übertragung erfolgte über das öffentliche Fernsprechnetz mit 1200bps und Modems (D1200S) der Deutschen Bundespost
Der Datentransfer läuft wie folgt ab:
- Da jedes Gerät eine eindeutige Adresse besitzt, setzt der Controller die Adresse plus die Daten, die zu verschicken sind, in einen Block (Token) zur Übertragung zusammen.
- Jedes Terminal, das an die Ringleitung angeschlossen ist, überprüft nun die Adresse.
- Sobald die Adresse im Token mit der eines Terminals übereinstimmt, empfängt das betreffende Terminal die Daten und setzt eventuell die Daten, die zurückgeliefert werden müssen, in den Ring.
Ein Vorteil dieses Ringsystems war, dass jedes Terminal auf dieselbe Anwendung zugreifen kann, im Fachjargon nennt sich dieses System reenterable. Dieses Verfahren beruht darauf, dass jedes Terminal während Ablauf des Programmes alle Daten sichert, sobald es die Kontrolle abgibt. Zu einem späteren Zeitpunkt kann es dann dort wieder in der Anwendung fortfahren.
Erscheinungsdatum: ca. 1970

