Bildergalerie: Description 1055008 in Directory 02
IBM <>
DTXT_TITLE: IBM Bildungszentrum Herrenberg, Vorderansicht (1984)
DOC_TYPE: Image
ARCHIV: 1000
FIL_ID: 1055008
FIL_ORG: IMG0016.PCD
FIL_EXT: pcd
FIL_WIDTH: 3072
FIL_HEIGHT: 2048
FIL_RES: 72
FIL_SIZE: 4704256
FIL_COLOR: YCC
FIL_ROTATE: 90
FIL_CLIP:
FIL_CROP: 2032, 2036, 4, 520
FIL_IMG: 0016
FIL_PATH: Box_04/CD_021/PHOTO_CD/IMAGES
DOC_SPERRVERMERK:
DOC_INPUT: 20-07-2000 00:00:00
DOC_UPDATE: 07-01-2005 15:59:41
DOC_STATUS: 1
DOC_KATALOG: 1
DOC_SPERR: 1
BESCHREIBUNG: Anfang 1983 wurde aus acht Vorschlägen für eine Skulptur vor dem neuen IBM Bildungszentrum Herrenberg die Idee von Heiz Mack ausgewählt. Entscheidend war dabei die Komposition verschiedenartiger Materialien; von natürlich gewachsenem Gestein, von spiegelndem Metall und von klassischem Mosaik.nMitentscheidend war aber auch der Bezug zu der sie umgebenden Natur einerseits und den traditionellen Bauformen der weiteren Umgebung anderseits.nNachdem die Realisierung des Werkes beschlossen war, begann Heinz Mack mit der Suche nach geeigneten Steinen. Das Konzept sah einen dunklen und einen hellen vor. Sie konzentrierte sich schließlich auf die Eifel, das Maggia-Tal im Tessin und die Marmorbrüche von Carrara.nDer dunkle Stein wurde in einem Basaltlava-Steinbruch der Eifel gefunden und konnte aus dem Berg gesprengt werden, ohne die geforderte Form zu zerstören. Im Frühjahr ''83 begann Mack mit der Bearbeitung der Basaltlava - gleichzeitig wurde die Suche nach dem hellen Stein intensiviert.nDieser schien im September ''83 gefunden; ein weiß-grauer Carrara-Marmor mit faszinierender Zeichnung. Er befand sich in einer 1600 Meter hoch gelegenen Felsenschlucht, ließ sich aber wegen des frühen Wintereinbruchs nicht termingerecht bergen.nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: Eine schwarze Flamme in rot-weißem Stein - ein Traum-Material für eine Skulptur. Nach schwieriger Bergung bearbeiteten Mack und einige Helfer das 50 Tonnen schwere Gestein in Portugal.nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: Inzwischen wurde in Krefeld die Konstruktion der Edelstahlscheibe abgeschlossen und mit ihnrem Bau begonnen. Etwa zur gleichen Zeit entstand auf dem Vorplatz des IBM Bildungszentrums die Betonbecken-Konstruktion von 13 Metern Durchmesser.nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: Im Herbst ''83 erhielt ein Mosaikhersteller in Venedig den Auftrag für das Weißgold-Mosaik. Auf dieses klassische Mosaik wurde zurückgegriffen, da für alle Teile der Skulptur ausschließlich solches Material verwendet werden sollte, dessen Oberfläche eine ästhetische Alterung versprach. Ende ''83 wurde das Mosaik im gewünschten perlmutt-silberfarbenen Farbton in Glas eingeschmolzen und nach Herrenberg gesandt.nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: Die Montage der polierten Edelstahlscheibe begann im April ''84, kurz darauf auch die Verlegung des Mosaiks. Im Mai trafen der jetzt 47 Tonnen schwere Stein aus Portugal sowie der 25 Tonnen wiegende Basalt-Stein aus der Eifel in Herrenberg ein. Im Verlauf einer Woche fanden sie ihre Plätze auf den dem Mosaik aufliegenden Bleimatten.nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: Nachdem das Becken mit Wasser gefüllt worden war, hatte die Skulptur Ende Mai ''84 ihre endgültige Form gefunden.nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: Die Entstehung der Skulptur wurde in allen ihren Phasen fotografisch dokumentiert (s.a. IBM Bildband ''Mack Skulptur für das IBM Bildungszentrum Herrenberg'' von 1984 mit Fotos von Albert T. Schäfer).nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: Das gesamte Kunstkonzept im IBM Bildungszentrum Herrenberg - mit den Skulpturen von Mack, Antes und Heiliger sowie zahlreichen Gemälden, Zeichnungen und Graphiken von Künstlern des deutschsprachigen Raumes - ist zu einem in sich abgeschlossenen Programm geworden.nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: Reflexionen über Licht - der Künstler Heinz Mack über sein Kunstwerk:nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: "Meine Arbeiten, die in den letzten 30 Jahren entstanden sind, sind nur lebendig, wenn sie ''ihr'' Licht, das ''richtige'' Licht haben. Denn sie sind Gegenstände des Lichts, Instrumente des Lichts und ein Ausdruck seiner Energie."nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: "So sind meine neuen Werke, deren Material Granit oder Marmor ist, Widerstände für das Licht und Verteidiger der Schatten. Sie können ebenso Ausdruck von Energie sein wie jene Werke aus Metall, von deren glänzender Haut das Licht zurückgeworfen wird."nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: "Der kristalline Stein kann an die Stelle des polierten Metalls treten, denn meine Ideen sind nicht von einem einzigen Material abhängig."nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: "Das Kunstwerk hat seinen eigenen Raum, seine eigene Zeit, sein eigenes Licht. Irrational ist seine Fremdheit und seine besondere Sichtbarkeit, wodurch es in Nachbarschaft zur Natur bestehen kann, selbst wenn diese außergewöhnlich reich ist an Formen, Farbe, Größe und Rätsel."nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: "Das Verdikt Rodins: Skulptur ist die Kunst der Buckel und Löcher; die Kunst, die Formen im Spiel von Licht und Schatten darzustellen.nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: Brancusi hatte die Löcher verneint, Moore bejaht sie. Für mich aber gilt besonders die zweite Hälfte des Satzes: das Licht ist es, in dem wir leben - und so ist auch jede Skulptur ohne Licht nur totes Material."nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: "Ich mache keine ''Objekte'', weil ich mich nicht an der Versachlichung unserer Welt beteilige."
BU:
RUBRIK: Gebäude
BILDART: Außenaufnahme
BILDRECHTE: IBM
IBM_NUMMER: 10323
EINGABE: Dentz
GRUNDFARBE: Bunt
FARBE: farbig
FORMAT: Quadratisch
ORIGINAL: Dia
AUFNAHMETAG: 01.03.1984
STICHWORTE: Auffahrt, Baum, Brunnen, Mack, Skulptur, Kunst, Rasen
PRODUKTFAMILIE: Sonstiges
EXPORTPATH: 2/images/1055008.pcd