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DTXT_TITLE: IBM Leitfaden: Wege aus der Alkoholfalle (12/2002)
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BESCHREIBUNG: Wege aus der Alkohol-Falle. Ein Leitfaden für Führungskräfte und Hilfestellung für Betroffene. Autor: Dr. Ludwig Bieser, Betriebsarzt, IBM.
Die Zahl der Suchterkrankungen nimmt in unserer Gesellschaft ständig zu. Das Angebot an legalen und illegalen Suchtmitteln ist sehr breit, es reicht von Alkohol und Nikotin über Medikamente bis zu harten Drogen. Auch Verhaltenssüchte, wie Spielsucht und Essstörungen, werden immer häufiger.
Der Pro-Kopf-Verbrauch an alkoholischen Getränken hat sich in der Bundesrepublik Deutschland in den gut fünfzig Jahren ihres Bestehens vervierfacht. Das erfordert, angesichts der gravierenden gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Folgen hohen Alkoholkonsums, wirksame Gegenmaßnahmen. Aber die Vorstellung, den Alkohol ganz aus unserem Leben verbannen zu können, wäre unrealistisch. Doch gibt es zwei Bereiche, die alkoholfrei sein sollten: der Straßenverkehr und der Arbeitsplatz.
Der Konsum alkoholischer Getränke ist auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der IBM, wie in der Bevölkerung insgesamt, Teil des Lebens. Die meisten von ihnen können verantwortungsvoll mit Alkohol umgehen und prägen damit auch das Gesamtverhalten der Beschäftigten unseres Unternehmens. Da der Übergang zwischen Normalverbrauch und Abhängigkeit fließend ist, kommt es aber häufig dazu, dass Führungskräfte erst gar nicht erkennen oder auch gar nicht erkennen wollen, dass eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter unkontrolliert Alkohol
konsumiert. Ein weiteres Problem stellt die Unwissenheit oder Unsicherheit über die in diesem Bereich wahrzunehmenden Führungsaufgaben dar.
Daher ist es für Führungskräfte und Personalverantwortliche
unbedingt erforderlich, sich den Kernfragen der Suchtprävention im Unternehmen zu stellen:
- Woran erkenne ich, ob eine Suchtmittelgefährdung oder
Abhängigkeit bei einem Beschäftigten besteht?
- Wie gehe ich mit den betroffenen Mitarbeitern und Kollegen um?
- Wie plane und etabliere ich effektive Programme zur Suchtprävention im Unternehmen?
- Wie spreche ich (suchtmittel-)auffällige Mitarbeiter an?
- Wo liegen die Besonderheiten einer zielorientierten
Gesprächsführung mit Suchtabhängigen?
- Welche betrieblichen und rechtlichen Handlungsmöglichkeiten gibt es?
Wir wollen das Thema Alkohol am Arbeitsplatz weder dramatisieren noch bagatellisieren, sondern zum Wohl der Betroffenen und des Unternehmens verhindern, dass es zum Problem wird. Die Broschüre hilft Ihnen dabei.
BU:
RUBRIK: Allgemein
PRODUKTFAMILIE: Sonstiges
IBM_FORMNUMMER: GM12-6440-00 (12/2002)
DEWE_JOBNUMMER: P2244
FORMAT: DIN A4
IBM_DOKUMENT: IBM Standard (mit IBM Form-Nummer)
IBM_STANDARD: Sonstiges (IBM Form-Nr. M-)
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