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Elektronenwellen  <>

DTXT_TITLE: Elektronenwellen auf Metalloberfläche (1993)
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BESCHREIBUNG: Physiker stellen sich die Elektronen an der Oberfläche von Edelmetallen meist als Wellen vor. Daß diese Vorstellung richtig ist, hat nun eine Arbeitsgruppe vom IBM-Forschungszentrum in San Jose/Kalifornien auf eindrucksvolle Weise sichtbar gemacht. Mit dem Rastertunnelmikroskop fanden die Wissenschaftler stehende Elektronenwellen in einem winzigen Ring von Eisenatomen auf einer kupfernen Oberfläche. Gerade so, als hätte man einen Stein in die Mitte eines Schwimmbeckens geworfen, entsteht ein Muster aus konzentrischen Kreisen. Den Ring aus Eisenatomen, dessen Durchmesser ungefähr der quantenmechanischen Wellenlänge des Elektrons entspricht, hatten die Forscher ebenfalls mit dem Tunnelmikroskop konstruiert. Sie benutzen es wie eine winzige Pinzette. Die Idee, Elektronen in einem Ring einzufangen, kam M. F. Crommie, C. P. Lutz und D. M. Eigler, als sie beobachteten, daß die leicht beweglichen Ladungsträger des Kupfers an zufällig auf der Oberfläche verteilten Eisenatomen gestreut werden.
BU:
RUBRIK: Forschung Technologie Fertigung
BILDRECHTE: IBM
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ORIGINAL: Dia 4x5
BILDART: Makroaufnahme
FORMAT: Quer
EINGABE: Häßler
BILDQUELLE: IBM Almaden Research Center
STICHWORTE: IBM Research, Rüschlikon,Scanning tunneling microscope, STM, Raster-Tunnel, RTM
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