Bildergalerie: Description 1073190 in Directory 17
CeBIT <>
DTXT_TITLE: CeBIT 95 - Halle 21, IBM CAE Center
DOC_TYPE: Image
ARCHIV: 1000
FIL_ID: 1073190
FIL_ORG: IMG0003.PCD
FIL_EXT: pcd
FIL_WIDTH: 3072
FIL_HEIGHT: 2048
FIL_RES: 72
FIL_SIZE: 4198400
FIL_COLOR: YCC
FIL_ROTATE:
FIL_CLIP:
FIL_CROP: 2031, 2769, 151, 8
FIL_IMG: 0003
FIL_PATH: Box_05/CD_029/PHOTO_CD/IMAGES
DOC_SPERRVERMERK:
DOC_INPUT: 03-06-1997 00:00:00
DOC_UPDATE: 07-01-2005 15:45:23
DOC_STATUS: 2
DOC_KATALOG: 1
DOC_SPERR: 1
BESCHREIBUNG: Attraktion CeBIT''95 - Die größte Computershow der Welt beweist Anziehungskraft wie nie zuvor (aus dem IBM Medienspiegel 04/95)nDie zehnte CeBit wird als "Mega-CeBIT" in die Geschichte eingehen, schwärmt Messe-Chef Hubert-H. Lange. Der Veranstalter Deutsche Messe AG meldet Superlative in jeder Beziehung: Der Rekordbesuch des Vorjahres (682.500) wurde noch einmal gesteigert, auf mehr als eine dreiviertel Millionen Besucher. Die Zahl der Aussteller, die überwiegend zufriedener nach Hause fuhren als sie kamen, wuchs von 5.850 auf 6.167.nDie CeBIT erweist sich also einmal mehr als getreuer Spiegel des DV-Marktes, stößt sie doch merklich an ihre Grenzen.nWas in der Gigantomanie dringend fehlt, ist eine klare und einfache Strukturierung des Angebotes. Für den AS/400-Anwender, der sich auch über PC- und Kommunikationstechnik informieren will, bedeutet das Marathon durch sämtliche Hallen, ein Vorhaben, daß selbst bei besten Willen nicht an einem Tag zu bewerkstelligen ist. So galt es, Akzente zu setzen, z.B. durch Besuch der Software-Hallen 2 bis 5 oder der Netzhallen 11 bis 14.nAllein IBM war mit über 5.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in sieben Hallen vertreten. Rund 1.000 Mitarbeiter und über 1.800 Rechner waren im Einsatz, ungezählte Exponate gab es beim größten Aussteller zu sehen. Unter dem Motto "Solutions for a small planet" setzte IBM die Akzente beim PC mit PowerPC-Chip, OS/2 Warp, Objektorientierung, Client/Server- und Workgroup-Computing. Gezeigt wurden die Umsetzung dieser Technologien in Branchenlösungen oder horizontale Software. Auch den kommenden Datenautobahnen widmete IBM Nutzungsvorschläge durch Multimedia-Anwendungen Corporate Networks.nSpeziell forcierte IBM das Thema Client/Server-Computing. In den Demonstrationen stand neben der RS/6000 immer wieder auch die AS/400 im Vordergrund, an Beispielen wie dem erfolgreichen Renommierprojekt "Olympische Winterspiele in Lillehammer". Eindrücklich auch der neue anspruchsvolle Server Challenge Benchmark, den die AS/400 als Server in einem PC-Netz in der fast halben Zeit wie eine preislich vergleichbare Unix-Maschine bewältigte. Im Mittelpunkt des Interesse unter den vielen neuen AS/400-Produkten standen das drahtlose LAN, der integrierte FAX-Adapter (stellt sich mit dem Lizenzprogramm Facsimile Support/400 wie ein IPDS-Drucker dar) und der Hochgeschwindigkeits-Fileserver FSIOP für PC-Netze.nZur Verbindung der verschiedenen Client/Server-Komponenten wurden als Middleware-Produkte die Datenbanken der DB2-Familie und als komplementäres Produkt zum Transaktionsmonitor CICS die allgemeine Messaging-Plattform MQ-Series herausgestellt, die mittlerweile einheitliche Programmierschnittstellen auf 17 unterschiedlichen Rechnern verschiedener Hersteller bietet. Erstmals vorgestellt wurde auf der CeBIT SAP R/3 auf DB2 für AIX, noch nicht aber auf der AS/401. Neu neben DB2 für Sun Solaris ist auch der DataJoiner, mit dem physisch verteilte Daten aus DB2, Oracle und Sybase sowie nicht relationale Daten logisch zusammengeführt werden können.nIBM Workgroup baut auf bestehenden LAN-Anwendungen auf und umfaßt zahlreiche verfügbare Produkte des Workgroup-Computing, z.B. Flow-Mark, Visual Document Library und Visual Info. Die Software ImagePlus/400 bietet Dokumenten- und Ordnerverwaltung und hält Funktionen für die Vorgangssteuerung bereit. Zusammen mit dem Optical Disk Archive/400 können so Bürolösungenauf AS/400-Basis aufgebaut werden.nIn Halle 11 zeigte IBM ARTour für mobile, drahtlose Datenkommunikation mit bestehenden 5250-Anwendungen sowie neuen Client/Server-Anwendungen über Funknetze zu kommunizieren. Neben den heute unterstützenden Standards Mobitex, Modacom, GSM oder Inmersat ist die Integration weiterer Netze vorgesehen.nAufschlußreich auch die Vehemenz, mit der IBM-Geschäftsführer Wolfram Staiger die Führungsposition der IBM im weltweiten und im deutschen Software-Markt beanspruchte. Mit Blick in die Zukunft sagte er weiter, werden immer neue "technologische Mischehen" entstehen. Ohne Heterogenität der Systeme sei die Zukunft nicht mehr vorstellbar!nEntscheidend aber die Schlußfolgerung aus dieser späten Erkenntnis: IBM wird ihre Plattformen erweitern. "IBM Hard- und Software sind nicht mehr unabdingbar verheiratet," betonte Staiger. Gerade die Software werde "in weit größerem Maße als bisher" auch auf Geräten laufen, die nicht von IBM stammen, wie heute schon DB2 auf HP- und Sun-Rechnern.
BU:
RUBRIK: Messen Ausstellungen Veranstaltungen
BILDART: Innenaufnahme
BILDRECHTE: IBM
FOTOGRAF: Gauditz Peter
IBM_NUMMER: 15209
EINGABE: häßler
GRUNDFARBE: violett, Blau, Grau
FARBE: farbig
FORMAT: Quer
ORIGINAL: Dia
AUFNAHMETAG: 01.03.1995
STICHWORTE: Unaktuell
EXPORTPATH: 17/images/1073190.pcd