Bildergalerie: Description 1074888 in Directory 19
Magnetkernspeicher <>
DTXT_TITLE: Magnetkernspeicher (1958-64)
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BESCHREIBUNG: Dieses Bild zeigt den Ausschnitt eines Magnetkernspeichers in mehrfacher Vergrößerung. Die an den Kreuzungspunkten der Drähtchen aufgehängten magnetisierbaren Ringe sind Umschlagplätze für Daten, die mittels elektronischer Impulse gespeichert und abgerufen werden.
Die ersten und lange Zeit favorisierten Speicher waren Kernspeicher: Kleine Eisenringe auf einem Geflecht von X/Y Datenleitungen aufgezogen. Man nutzte die Eigenschaft aus, das ein Strom diese magnetisieren konnte. Dazu schickte man je die Hälfte des benötigten Stromes durch die X/Y Leitungen und nur am Kreuzungspunkt reichte er zum Magnetisieren oder Entmagnetisieren aus. Zum Auslesen wurde dasselbe Prinzip angewandt, nur wurde nun auf einer dritten - der Leseleitung - ein Strom induziert, danach musste die Information erneut geschrieben werden.
Bis Halbleiterbauelemente Anfang der 70 er Jahre den Kernspeicher verdrängten, war er der häufigste Speicher. Die Zugriffszeit lag bei 500-1000 ns und er war nichtflüchtig, also behielt nach dem Ausschalten die Information. Der Nachteil waren die Kosten: Kernspeicher wurde in Handarbeit verdrahtet, was ihn teuer machte und der Miniaturisierung Grenzen setzte.
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FARBE: sw
RUBRIK: Produkte und Anwendungen
PRODUKTFAMILIE: Speichersysteme
BILDART: Sachaufnahme
FORMAT: Quer
ORIGINAL: Dia
BILDRECHTE: IBM
EINGABE: Panse
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