Bildergalerie: Description 1074942 in Directory 19
Blockschema <>
DTXT_TITLE: Blockschema der Rechner Zuse Z1 und Z3 (ca. 1936)
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BESCHREIBUNG: Die Z1 von Konrad Zuse setzte als erste Maschine ein leistungsfähiges Addierwerk mit einschrittigem Übertrag sowie einer arithmetischen Ausnahmebehandlung ein. Der Speicher konnte beliebige Daten aufnehmen. Die Steuereinheit steuerte die Z1 per Lochstreifen und verwendete Ein- und Ausgabeeinheiten im Dezimalsystem. Konrad Zuse konstruierte die Z1 von 1936 bis 1938. Sie besaß einen Speicher von 64 Worten mit je 22 Bit und hatte eine Taktfrequenz von einem Hertz. Die Z1 ist die erste programmgesteuerte Rechenmaschine der Welt. Die Z3 ist die erste funktionsfähige Datenverarbeitungsanlage mit Programmsteuerung.
Unzufrieden mit der Zuverlässigkeit der bistabilen Bauelemente entwickelte Zuse den Rechner Z2 in den Jahren 1938 bis 1940. Hier verwendete er wieder das Prinzip des mechanischen Speichers der Z1, er setzte jedoch Telefonrelais (800 Relais) ein. Die Zuverlässigkeit überzeugte Konrad Zuse und so baute er den Rechner Z3 vollständig aus Relais.
Das von Konrad Zuse 1934 entworfene Konzept führte folglich zum Bau der Z3, nachdem er schon vorher Z1 und Z2 gebaut hatte. 600 Relais im Rechenwerk und 2.000 Relais im Speicherwerk übernahmen das Rechnen und Speichern der Daten. Neben den vier Grundrechenarten konnte die Z3 noch einige andere Rechenoperationen durchführen, z.B. das Wurzelziehen.
Fest eingebaute Arbeitsabläufe waren durch Tastendruck abrufbar. Für größere Rechenoperationen wurde als Programmträger gelochter Normalfilm verwendet. Der Programmablauf war jedoch noch rein liniar, ohne Verzweigungen. Doch konnten schon 15 bis 20 arithmetische Operationen in einer Sekunde durchgeführt werden, und eine Mulitplikation dauerte vier bis fünf Sekunden. 1941 wurde Z3 von der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt in Betrieb genommen.
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RUBRIK: Produkte und Anwendungen
BILDART: Infografik
STICHWORTE: Z1, Z2, Z3
FORMAT: Quer
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