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Elektronenrechner  <>

DTXT_TITLE: Elektronenrechner ENIAC (1946)
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BESCHREIBUNG: Dieser Computer heißt ENIAC. Er kann schon 2.000mal schneller multiplizieren als der MARK I, denn er ist erstmals mit Elektronenröhren (statt nur mit Relais) bestückt. Der ENIAC, gebaut von J. W. Mauchly und J. P. Eckert an der Universität von Pennsylvania, ist ein Einzelstück - wie auch sämtliche Rechner vor ihm. Doch noch im selben Jahr stellt IBM erstmals einen Elektronenröhren-Rechenlocher in Serie her: den IBM 603. Obwohl dieser Elektronenrechner ausschließlich mit Röhren als Schaltelemente bestückt war, benötigte er immer noch über 140 Quadratmeter Grundfläche. Die Dateneingabe erfolgte über Lochkarten oder dekadische Drehschalter und war relativ unproblematisch. Anders das Programmieren: Es gab keine Programmstreifen, sondern verdrahtete Schalttafeln, die bei jedem Programmwechsel von neuem gesteckt werden mußten. Dafür rechnete ENIAC rund 2.000mal schneller als Mark I. Die Multiplikation zweier zehnstelliger Zahlen erledigte Mark I beispielsweise in sechs Sekunden, während ENIAC dafür nur 2,8 Millisekunden brauchte. Am Anfang waren elektronische Rechenanlagen wie der ENIAC noch schwerfällig. Der Stromverbrauch war enorm hoch und die Wärmeentwicklung der kurzlebigen Röhren erforderte entsprechend große Kühlanlagen. Trotzdem arbeitete ENIAC zu rund 50 Prozent fehlerfrei.
BU:
BILDRECHTE: IBM
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FARBE: sw
RUBRIK: Produkte und Anwendungen
BILDART: Innenaufnahme
FORMAT: Quer
EINGABE: Häßler
STICHWORTE: Historie
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