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DTXT_TITLE: IBM Millipede-System-Konzept: Storage Density (2005) DOC_TYPE: Image ARCHIV: 1000 FIL_ID: 50792156 FIL_ORG: 84022.tif FIL_EXT: tif FIL_WIDTH: 940 FIL_HEIGHT: 434 FIL_RES: 72 FIL_SIZE: 770102 FIL_COLOR: GRAY FIL_ROTATE: FIL_CLIP: FIL_CROP: FIL_IMG: FIL_PATH: DOC_SPERRVERMERK: DOC_INPUT: 15-03-2005 15:35:37 DOC_UPDATE: 18-03-2005 10:35:15 DOC_STATUS: 1 DOC_KATALOG: 1 DOC_SPERR: 1 BESCHREIBUNG: Auf der CeBIT 2005 zeigte die IBM erstmals den MEMS-Prototypen (MEMS = micro-electro mechanical system) eines nanomechanischen Datenträgers - bekannt als Millipede-Projekt(Millipede = Tausendfüßler). Mit revolutionärer Nanotechnologie ist es IBM Wissenschaftlern im Forschungslabor Rüschlikon gelungen, in den Bereich der Millionstel Millimeter vorzudringen. So konnte bei der Speicherung von Daten eine Aufzeichnungsdichte von 1 Terabit pro Quadratzoll überschritten werden - was etwa dem Inhalt von 25 DVDs auf der Fläche einer Briefmarke entspricht. Tausende von feinsten Spitzen 'schreiben' winzige Vertiefungen, die einzelne Bits repräsentieren, in einen dünnen Film aus einem hochspezifischen Polymermaterial. Das Prinzip ist mit dem der früheren Lochkarte vergleichbar, nun aber mit Strukturgrößen im Bereich von Nanometern. Ein weiterer entscheidender Unterschied: Mitthilfe der eingesetzten Technologie lassen sich Bits löschen und überschreiben. Die Terabit-Dichte wurde mit einer einzelnen Silizium-Spitze erreicht, die Vertiefungen mit einem Durchmesser von circa 10 Nanometern erzeugt - 50.000mal kleiner als der Punkt am Ende dieses Satzes. Der jetzige Prototyp verfügt über mehr als 4000 solcher Spitzen, die in einem kleinen Quadrat von 6,4 Millimetern Seitenlänge angeordnet sind. Diese Dimensionen ermöglichen es, ein komplettes Speichersystem hoher Kapazität in das kleinste standardisierte Format für Flash-Memory zu packen. Kern der Millipede-Technologie ist eine zweidimensionale Anordnung von v-förmigen Silizium-Federzungen (Kantilever), die 70 Mikrometer (Tausendstel-Millimeter) lang sind. Am Ende jeder 'Zunge' befinden sich ein Sensor zum Lesen und ein Widerstand oberhalb der Spitze zum Schreiben. Die Spitze ist knapp 1 Mikrometer lang und der Radius beträgt nur wenige Nanometer. Die Zellen mit den Kantilevern sind auf einem Cantilever Array Chip angeordnet. Der Chip ist 7 x 14 mm groß. Im Zentrum sitzt das Array, das momentan aus insgesamt 4096 (64x64) Kantilevern besteht, die aus dem Silizium herausgeätzt sind. Der eigentliche Datenträger besteht aus einem nur wenige Nanometer dünnen Polymerfilm auf einem Silizium-Substrat. Über Multiplexer einzeln angesteuert lesen, schreiben oder löschen die Köpfe das gewünschte Bit. Inhalt des Fotos: A storage density exceeding 1 Tbit/in2 was demonstrated with a single cantilever using d=1 coding (similar to coding used in blue-laser optical discs). About 15 nm-diameter indentations at a ?pitch? (distance between centers of adjacent indentations) of about 25 nm represent the written bits. BU: RUBRIK: Forschung Technologie Fertigung PRODUKTFAMILIE: Speichersysteme BILDART: Makroaufnahme STICHWORTE: Mikromechanik, AFM, Nanotechnologie, CeBIT 2005 IBM_NUMMER: 84022 FARBE: farbig FORMAT: Quer ORIGINAL: Digital BILDRECHTE: IBM BILDQUELLE: https://www-5.ibm.com/de/pressroom/cebit/photos/index.html EINGABE: Häßler EXPORTPATH: 28/images/50792156.tif |
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