Bildergalerie: Description 50853068 in Directory 32
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DTXT_TITLE: IBM Herrenberg, Frontansicht mit Mack-Brunnen (1984) bearb.
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BESCHREIBUNG: Frontansicht des Mack-Brunnens. Der Bildhauer Heinz Mack sagt über sein Kunstwerk: Meine Arbeiten, die in den letzten 30 Jahren entstanden sind, sind nur lebendig, wenn sie ihr Licht, das richtigeLicht haben. Denn sie sind Gegenstände des Lichts, Instrumente des Lichts und ein Ausdruck seiner Energie.So sind meine neuen Werke, deren Material Granit oder Marmor ist, Widerstände für das Licht und Verteidiger der Schatten. Sie können ebenso Ausdruck von Energie sein wie jene Werke aus Metall, von deren glänzender Haut das Licht zurückgeworfen wird. Der kristalline Stein kann an die Stelle des polierten Metalls treten, denn meine Ideen sind nicht von einem einzigen Material abhängig.Das Kunstwerk hat seinen eigenen Raum, seine eigene Zeit, sein eigenes Licht. Irrational ist seine Fremdheit und seine besondere Sichtbarkeit, wodurch es in Nachbarschaft zur Natur bestehen kann, selbst wenn diese außergewöhnlich reich ist an Formen, Farbe, Größe und Rätsel. Das Verdikt Rodins: Skulptur ist die Kunst der Buckel und Löcher; die Kunst, die Formen im Spiel von Licht und Schatten darzustellen. Brancusi hatte die Löcher verneint, Moore bejaht sie. Für mich aber gilt besonders die zweite Hälfte des Satzes: das Licht ist es, in dem wir leben - und so ist auch jede Skulptur ohne Licht nur totes Material. Ich mache keine Objekte, weil ich mich nicht an der Versachlichung unserer Welt beteilige. Anfang 1983 wurde aus acht Vorschlägen für eine Skulptur vor dem neuen IBM Bildungszentrum Herrenberg die Idee von Heiz Mack ausgewählt. Entscheidend war dabei die Komposition verschiedenartiger Materialien; von natürlich gewachsenem Gestein, von spiegelndem Metall und von klassischem Mosaik. Mitentscheidend war aber auch der Bezug zu der sie umgebenden Natur einerseits und den traditionellen Bauformen der weiteren Umgebung anderseits. Nachdem die Realisierung des Werkes beschlossen war, begann Heinz Mack mit der Suche nach geeigneten Steinen. Das Konzept sah einen dunklen und einen hellen vor. Sie konzentrierte sich schließlich auf die Eifel, das Maggia-Tal im Tessin und die Marmorbrüche von Carrara. Der dunkle Stein wurde in einem Basaltlava-Steinbruch der Eifel gefunden und konnte aus dem Berg gesprengt werden, ohne die geforderte Form zu zerstören. Im Frühjahr 1983 begann Mack mit der Bearbeitung der Basaltlava - gleichzeitig wurde die Suche nach dem hellen Stein intensiviert. Dieser schien im September 1983 gefunden; ein weiß-grauer Carrara-Marmor mit faszinierender Zeichnung. Er befand sich in einer 1600 Meter hoch gelegenen Felsenschlucht, ließ sich aber wegen des frühen Wintereinbruchs nicht termingerecht bergen. So wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: Eine schwarze Flamme in rot-weißem Stein - ein Traum-Material für eine Skulptur. Nach schwieriger Bergung bearbeiteten Mack und einige Helfer das 50 Tonnen schwere Gestein in Portugal. So wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: Inzwischen wurde in Krefeld die Konstruktion der Edelstahlscheibe abgeschlossen und mit ihnrem Bau begonnen. Etwa zur gleichen Zeit entstand auf dem Vorplatz des IBM Bildungszentrums die Betonbecken-Konstruktion von 13 Metern Durchmesser.nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: Im Herbst 1983 erhielt ein Mosaikhersteller in Venedig den Auftrag für das Weißgold-Mosaik. Auf dieses klassische Mosaik wurde zurückgegriffen, da für alle Teile der Skulptur ausschließlich solches Material verwendet werden sollte, dessen Oberfläche eine ästhetische Alterung versprach. Ende 1983 wurde das Mosaik im gewünschten perlmutt-silberfarbenen Farbton in Glas eingeschmolzen und nach Herrenberg gesandt.nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: Die Montage der polierten Edelstahlscheibe begann im April 1984, kurz darauf auch die Verlegung des Mosaiks. Im Mai trafen der jetzt 47 Tonnen schwere Stein aus Portugal sowie der 25 Tonnen wiegende Basalt-Stein aus der Eifel in Herrenberg ein. Im Verlauf einer Woche fanden sie ihre Plätze auf den dem Mosaik aufliegenden Bleimatten. So wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: Nachdem das Becken mit Wasser gefüllt worden war, hatte die Skulptur Ende Mai 1984 ihre endgültige Form gefunden.nSo wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: Die Entstehung der Skulptur wurde in allen ihren Phasen fotografisch dokumentiert (s.a. IBM Bildband Mack Skulptur für das IBM Bildungszentrum Herrenberg von 1984 mit Fotos von Albert T. Schäfer. So wurde die Suche in Portugal fortgesetzt. Hier fand man den perfekten Kontrapunkt zum Eifelstein: Das gesamte Kunstkonzept im IBM Bildungszentrum Herrenberg - mit den Skulpturen von Mack, Antes und Heiliger sowie zahlreichen Gemälden, Zeichnungen und Graphiken von Künstlern des deutschsprachigen Raumes - ist zu einem in sich abgeschlossenen Programm geworden.
BU:
RUBRIK: Gebäude
BILDART: Außenaufnahme
STICHWORTE: Kunst, Mack, Brunnen, Auffahrt
AUFNAHMETAG: 01.03.1984
IBM_NUMMER: 87685
FARBE: farbig
FORMAT: Quadratisch
ORIGINAL: Dia
BILDRECHTE: IBM
BILDQUELLE: 1055010
FOTOGRAF: Sulzer
EINGABE: Häßler
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