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Computertomographie  <>

DTXT_TITLE: Computertomographie eines gesunden und eines osteoporosekranken Knochens, Copyright: ETH Zürich (2008)
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BESCHREIBUNG: Forscher der ETH Zürich und des IBM Forschungslabors in Rüschlikon bei Zürich haben mit Hilfe eines Blue-Gene-Supercomputers von IBM die bisher umfassendste Simulation von menschlichen Knochenstrukturen durchgeführt. Die Simulation ist wichtig für die Entwicklung von besseren medizinischen Geräten zur Früherkennung und Behandlung von Osteoporose. Damit man das Forschreiten von Osteoporose so gut wie möglich vorzubeugen kann, ist eine frühzeitige Diagnose entscheidend. Forscher der ETH Zürich und von IBM haben nun ein Verfahren entwickelt, bei dem die Knochendichte gemessen und gleichzeitig die Belastbarkeit der Mikrostrukturen simuliert wird. Im Ergebnis erhalten die Forscher eine genaue Abbildung der Knochenstärke in Abhängigkeit der Belastung. So lässt sich erkennen, an welcher Stelle und mit welcher Belastung der Knochen mit hoher Wahrscheinlichkeit bricht. Für die Simulationen haben die Forscher ein 8-Rack-System eines IBM Blue Gene/L Supercomputers genutzt. Durch dessen Leistungsfähigkeit und hohe Skalierbarkeit konnten die Berechnungen für eine 5 x 5 x 5 mm grosse Knochenprobe in nur 20 Minuten durchgeführt werden. Dabei wurden 90 Gigabyte an Daten generiert. In der nächsten Projektphase geht es für die Forschenden von ETH Zürich und IBM darum, das Verfahren zu erweitern und so die tatsächliche Entstehung von Frakturen in individuellen Fällen simulieren zu können - ein weiterer Schritt in der Entwicklung von zuverlässigen und präzisen Methoden zur Früherkennung von Osteoporose in der Praxis. Die Arbeit mit dem Titel 'Extreme Scalability Challenges in Analyses of Human Bone Structures' von Peter Arbenz, Cyril Flaig, Harry van Lenthe, Ralph Müller und Andreas Wirth von der ETH Zürich, sowie Costas Bekas and Alessandro Curioni vom IBM Forschungslabor Zürich, wird am 2. Juli im Rahmen der Fachkonfe-renz IACM/ECCOMAS 2008 in Venedig, Italien, präsentiert. ZU diesem Bild: Die Abbildung zeigt hochauflösende (bis 6 Mikrometer), mit einem speziellen quantitativen Computertomografieverfahren erstellte Aufnahmen eines gesunden Knochens eines 78 Jahre alten Mannes (links) und eines osteoporosekranken Knochens eines 72 Jahre alten Mannes (rechts). Solche CTs werden im Rahmen der Knochendichtemessung als Grundlage zur Diagnose von Osteoporose verwendet. Dabei wird allerdings die schwammartige Mikrostruktur im Innern des Knochens, die massgeblich für dessen Belastbarkeit verantwortlich ist, nicht mit berücksichtigt. IBM und ETH Forscher versuchen durch die Kombination von solchen CT Aufnahmen mit einer präzisen Simulation der Belastbarkeit der Knochenstrukturen, verbesserte Methoden zur Früherkennung von Osteoporose zu entwickeln. http://www.zurich.ibm.com/news/08/osteoporosis_d.html
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