Modem IBM 3865Ankündigung 1979 |
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Die Datenübertragung von den einzelnen Datenstationen zu den Zentraleinheiten oder Leitzentralen erfolgte vor Ort über Ringleitungsnetze.
Die von den Leitzentralen gesammelten Daten wurden periodisch über Telephonleitungen zu einem zentralen Rechenzentrum übertragen und dort ausgewertet.
Für eine Datenübertragung zum zentralen Rechensystem über Telephonleitungen waren Digital/Analog Umwandler (Modems: Modulator/Demodulator) erforderlich. Diese Modems dienten der Umsetzung von digitalen Computerimpulsen auf Sprachfrequenzen, die dann auf Telephonleitungen übertragen werden konnten.
Die Leitungen waren wegen des damaligen Postmonopols für Datenübertragungen zunächst nur festgeschaltete Leitungen mit IBM Modems. Hier wurden, je nach IBM Modemtyp, Datenübertragungsraten von 2400 Bit/s, 4800Bit/s, bis zu 65000 Bit/s erreicht.
Nach einigen Jahren wurde dann das öffentliche Fernsprechnetz mit speziellen Modems (D1200S) für Geschwindigkeiten von 1200 Bit/s freigegeben. Die maximal erreichte Geschwindigkeit auf dem Wählnetz war 2400 Bit/s (Modem D2400S).

